| Weimar-Nachrichten vom 11. März 2010 |
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| Die Meldungen im Einzelnen |
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Anläßlich des Weimar-Besuches einer Delegation aus dem Iran haben rund 20 Weimarer vor dem Rathaus demonstriert. Unter den Aktiven waren Stadträte von den Bündnis-Grünen und der "neuen linke". Mit englischsprachigen Plakaten forderten die Demonstranten freie Wahlen im Iran und den Verzicht auf das Atomprogramm. -
Unterdessen sprachen Oberbürgermeister Stefan Wolf und der iranische Präsident für Kultur und Tourismus über eine mögliche Städtefreundschaft Weimar-Shiraz. Wie aus dem Rathaus mitgteilt wurde, regten die Gäste aus dem Iran einen gemeinsamen Ideen-Wettbewerb für ein Goethe-Denkmal in Schiraz durch die Bauhaus-Universität Weimar und eine Kunsthochschule in Schiraz an. Vereinbart wurde, daß zum persischen Neujahrsfest am 20. März eine Delegation mit dem Bürgermeister von Shiraz Weimar besucht. -
Zu den Geschenken für die Gäste gehörte das Weimarer "Vermächtnis Buchenwald". Die Städefreundschaft werde davon abhängig gemacht, wie die Iraner mit dem Thema Buchenwald umgehen, so Wolf zur Presse. Eine Leugnung des Holocaust würde die Sache zunichte machen.
(wk)
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Die Weimarerin Barbara Schütze hat für ihr Engagement für den Behindertensport das Bundesverdienstkreuz erhalten. Der Orden wurde ihr gestern in Erfurt von Wirtschaftsminister Matthias Machnig überreicht. Frau Schütze ist seit 19 Jahren Vorsitzende des Jenaer Behindertensportvereins. Dabei setzt sie sich unter anderem für das barrierefreie Bauen in Sportstätten ein. -
Heute wird neben anderen Thüringern der Weimarer Eberhard Neumeyer mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der Mitbegründer zahlreicher Organisationen der Kulturpflege hatte 1963 auch den "Ameisenkinder"-Chor am Goethegymnasium gegründet.
(wk)
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Zehntklässler aus dem Weimarer Land können sich heute wieder über ein mögliches Studium an der Bauhaus-Uni informieren. Diesmal hat die Fakultät Bauingenieurwesen aber nicht zu einem "Naturwissenschaftlichen", sondern erstmals zu einem "Ingenieurwissenschaftlichen Tag" eingeladen. Mit Vorlesungen und Experimenten soll bei den etwa 80 Schülern das Interesse an den Ingenieurwissenschaften geweckt werden. Sie erfahren diesmal unter anderem, warum Brücken nicht einstürzen. -
Zu dem Schüler-Tag lädt die Fakultät Bau-Ingenieurwesen seit 2001 zweimal im Jahr Gymnasiasten ein.
(wk)
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Ein EC-Karten-Fälscher, der in Weimar und Erfurt sein Unwesen trieb, ist gestern vom Landgericht zu zwei Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der 23-Jährige hatte an Geldautomaten Kartenlesegeräte und Kameras angebracht, um die Daten von Bankkunden auszuspähen. Anschließend hatte er die Daten auf Karten-Rohlinge kopiert und damit in Bulgarien und Südafrika Geld abgehoben. Insgesamt hatte der Mann so rund 15.000 Euro erbeutet.
(wk)
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Radio-LOTTE Weimar-Nachrichten für den 11. März 2010 |